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Schon im alten Griechenland und im antiken Rom war Ringen allgegenwärtig. Bei den antiken Olympischen Spielen waren Ringer die großen Helden. Orte an denen man den traditionellen Ringersport ausüben kann, sind in Deutschland im Vergleich zu anderen Sportarten dünn gesät. Die ehemalige Ringerhochburg Neuaubing (mehrfach Deutscher Mannschaftsmeister, individuelle nationale und internationale Erfolge zahlreicher Ringer) bietet hierzu Gelegenheit. In lockerer Atmosphäre kann in der Neuaubinger Ringerabteilung erste Erfahrung mit dem Sport gemacht werden. Dies geschieht im kleinen Kreis und da wir schon seit geraumer Zeit keine Mannschaft mehr stellen, ganz ohne Erfolgsdruck. Ringen ist nicht nur spannend, sondern extrem vielseitig und fordernd: tecnisch anspruchsvoll, Kraft- und konditionsintensiv. Um in all diesen Bereichen entsprechende Fertigkeiten zu entwickeln, lautet das Gebot: je früher der Einstieg, desto umfassender ausgebildet das Gesamtpaket. Talent, Ehrgeiz und Disziplin ebnen den Weg - auf dem Weg zur Ringermatte und letztlich auch im Eins-gegen-Eins-Duell auf der Matte. Wendigkeit, Beweglichkeit und Technik entscheiden über Sieg oder Niederlage.

ESV 142 minZum Kinder- und Jugendtraining sind neben den Buben auch Mädchen willkommen. So richtig hat es sich nämlich noch nicht herumgesprochen, dass Frauen-Ringen an Popularität immer mehr zunimmt. Bis zum Alter von 12 Jahren kämpfen Mädels gemeinsam mit den Buben um Medaillen (hier haben die Buben auch des Öfteren das Nachsehen). Ringermädchen wie Ringerbuben werden vom leitenden Jugendtrainer Michael Zacherl spielerisch in der Technik unterwiesen und zur notwendigen Fitness gebracht. Weitere Trainer sorgen dafür, dass die steigende Nachfrage im Nachwuchsbereich altersgerecht und individuell bedient werden kann. Techniken wie Armzug, Brücke und Suplex werden geübt und bis zur Beherrschung perfektioniert.

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Bei den Erwachsenen geht es - ähnlich wie bei den Kindern und Jugendlichen - mit Spaß zur Sache, auch wenn letztlich im Vordergrund steht, den Gegner mit beiden Schultern auf der Matte zu fixieren, um den Kampf siegreich zu beenden. Beim Ringen werden die Athleten und Athletinnen in Gewichtsklassen eingeteilt. Die Gewichtsunterschiede der Sportler werden damit eingeschränkt. Frauen und Männer haben jeweils 10 eigene Gewichtsklassen. Diese unterscheiden sich allerdings bei den beiden Ringer-Varianten Freistil und Griechisch-Römisch.

Komm vorbei und versuch Dich im Ringen, wie es schon zahlreiche wagemutige Sportler über viele Jahrtausende gemacht haben.

Unsere Ringer-Geschichte reicht zurück bis ins Jahr 1926. Große Sportlerpersönlichkeiten wie Josef Böck und Sebastian Hering, der 1935 Europameister wurde, wurden als Vertreter des ESV Neuaubing zu den Olympischen Spielen 1936 nominiert. Zudem wurden sie mehrfach Deutsche Einzelmeister. Somit stand dem Aufstieg der Neuaubinger Ringer in die nationale Spitze nichts mehr im Wege.

Ringen 1

1939 konnte erstmals die Deutsche Vize-Mannschaftsmeisterschaft erreicht werden. Mit Hans Sterr stellte man in den 1950er-Jahren einen weiteren Olympiateilnehmer, bevor dann ab 1958 insgesamt 4 mal den Deutschen Mannschaftsmeister-Titel nach Neuaubing holte. Gottlieb Neumair und Ewald Tauer jun. wurden in der Zwischenzeit im Jahr 1960 für die Olympischen Spiele in Rom nominiert.

Mannschaftsmeister 1961Mannschaftsmeister 1965

Final-Kämpfe um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im ausverkauften Cirkus Krone-Bau in München waren ein Highlight der Vereinsgeschichte. In den Jahren 1961 und 1962 sowie 1965 folgten die weiteren Mannschaftsmeistertitel.Ringen Circus Krone